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Website von KI erstellen lassen: was funktioniert und was nicht

Eine Website in zehn Minuten, aus drei Sätzen Beschreibung: Das funktioniert heute, und das Ergebnis sieht auf dem Bildschirm ordentlich aus. Die Frage ist nicht, ob eine KI eine Website bauen kann. Die Frage ist, welche Arbeit danach noch übrig bleibt und wer sie macht.

Konzentrierte Kollegen arbeiten nebeneinander an Laptops

Wir schreiben das als Studio, das selbst mit KI-Werkzeugen arbeitet, beim Schreiben von Entwürfen, beim Sortieren von Inhalten und in der Entwicklung. Deshalb geht es hier nicht darum, die Technik schlechtzureden, sondern um eine nüchterne Aufteilung: Was übernimmt sie zuverlässig, wo hört sie auf, und was kostet der Rest.

Was eine KI beim Websitebau gut übernimmt

Der erste Entwurf. Aus einer Beschreibung entstehen Seitenstruktur, Abschnitte und ein Layout, das als Diskussionsgrundlage taugt. Für den Moment, in dem noch niemand weiß, wie die Seite aussehen soll, ist das nützlich.

Rohtexte. Ein Absatz, der eine Leistung grob beschreibt, ist in Sekunden da. Als Ausgangsmaterial für jemanden, der das Geschäft kennt, spart das echte Zeit.

Wiederkehrende Kleinarbeit. Alternativtexte für Bilder vorschlagen, Titel und Beschreibungen in Serie entwerfen, Produktdaten umformatieren, Übersetzungen vorbereiten, Code für eine bekannte Aufgabe schreiben. Das sind Arbeiten mit klarer Vorgabe und prüfbarem Ergebnis.

Diese drei Bereiche haben eines gemeinsam: Ein Mensch kann in kurzer Zeit beurteilen, ob das Ergebnis brauchbar ist. Genau dort arbeiten auch wir mit diesen Werkzeugen, und genau dort endet ihr verlässlicher Teil.

Wo KI-Ergebnisse regelmäßig schwach ausfallen

Bei allem, was Kenntnis Ihres Geschäfts voraussetzt. Ein System weiß nicht, dass in Ihrer Branche zuerst nach dem Liefergebiet gefragt wird, dass Ihre Kunden Festpreise erwarten oder dass die margenstärkste Leistung die ist, die kaum jemand kennt. Es schreibt den Durchschnitt Ihrer Branche.

Bei der Entscheidung, was weggelassen wird. Eine gute Startseite ist vor allem eine Reihe von Streichungen. Ein erzeugter Entwurf neigt zum Gegenteil: mehr Abschnitte, mehr Symbole, mehr Text, alles gleich wichtig.

Bei allem, was nach dem Bildschirmrand kommt. Zustellung der Formulare, Postfächer, Weiterleitungen, Sicherungen, Serverbetrieb, Anbindung an Ihre Warenwirtschaft. Das sieht man einer Seite nicht an, und es fällt erst auf, wenn eine Anfrage nicht ankommt.

Ein Beispiel aus unserem Portfolio dazu: Für Senovy, eine Kosmetikmarke, bestand ein spürbarer Teil der Arbeit aus Dingen, die auf keinem Entwurf zu sehen sind. Automatischer Import in Google Sheets, E-Mail-Versand mit DKIM 2048 und serverseitiges Speichern der gesendeten Nachrichten, damit keine Anfrage verloren geht. Ein Baukasten liefert dafür ein Formular, das eine Nachricht an eine Adresse schickt, und hofft, dass sie ankommt.

Inhalte: warum generierter Text selten verkauft

Generierter Text ist grammatisch sauber und inhaltlich austauschbar. Er beschreibt, was eine Leistung ist, und er erklärt selten, warum jemand gerade Sie beauftragen sollte.

Was in diesen Texten fehlt, ist immer dasselbe: Zahlen, Bedingungen und Grenzen. Was kostet der Einstieg, was ist nicht enthalten, in welchem Umkreis arbeiten Sie, wie lange dauert es, was machen Sie ausdrücklich nicht. Diese Angaben kann ein System nicht erfinden, und wenn es sie erfindet, wird es unangenehm.

Dazu kommt ein zweiter Punkt, der oft übersehen wird. Wenn zehn Anbieter in Ihrer Region denselben Weg gehen, stehen dort zehn ähnliche Texte. Die Auswahl trifft dann der Kunde nach dem einzigen Merkmal, das sich noch unterscheidet, und das ist der Preis.

Unser Ansatz ist deshalb umgekehrt: erst die Angaben einsammeln, die nur Sie haben, dann schreiben. Ein Werkzeug darf dabei den ersten Durchgang machen. Es darf nicht entscheiden, was drinsteht.

Ein einfacher Test für jeden fertigen Text: Streichen Sie den Firmennamen heraus und geben Sie den Absatz einem Mitbewerber. Passt er dort ohne Änderung, beschreibt er nichts, was Sie auszeichnet. Diese Prüfung dauert zwei Minuten pro Seite und ersetzt die meisten Diskussionen über Formulierungen.

Technik, Ladezeit und Indexierung bei KI-Baukästen

Die technische Grundlage entscheidet darüber, ob die Seite gefunden wird, und hier unterscheiden sich die Anbieter stark. Vier Punkte sollten Sie vor der Entscheidung prüfen, unabhängig davon, für welches Werkzeug Sie sich interessieren.

Erstens: Steht der Text im Quelltext der Seite, oder entsteht er erst im Browser? Im zweiten Fall wird die Indexierung unzuverlässig.

Zweitens: Können Sie Titel, Beschreibung, Adresse und Weiterleitungen pro Seite selbst setzen? Ohne Weiterleitungen ist jeder spätere Umbau ein Bruch.

Drittens: Wie werden Bilder ausgeliefert? Ein Entwurf mit vier großen Bildern ohne angepasste Größen ist auf dem Handy langsam, und genau dort kommen die meisten Besucher an.

Viertens: Kommen Sie an Ihre Inhalte heran? Ein Export in ein portables Format entscheidet darüber, ob ein Wechsel später eine Woche oder ein neues Projekt bedeutet.

Diese vier Fragen beantwortet jeder Anbieter in seiner Dokumentation, meist deutlicher als in der Werbung. Es lohnt sich, sie vor dem ersten Entwurf zu stellen und nicht nach dem dritten Monat, denn alle vier betreffen den Ausstieg, nicht den Einstieg.

Ein fünfter Punkt gehört dazu, obwohl er selten in Vergleichen auftaucht: der Umfang, den Ihre Seite in zwei Jahren hat. Ein Entwurf mit fünf Abschnitten trägt weit. Sobald Leistungsseiten, ein Blog, mehrere Standorte oder eine zweite Sprache dazukommen, entscheidet die Struktur darüber, ob das noch eine Website ist oder eine Sammlung einzelner Seiten, die zufällig dieselbe Farbe haben.

Rechtstexte und Pflichtangaben

Hier ist die Antwort kurz, und sie ist keine Rechtsberatung. Ein erzeugter Text zu Impressum, Datenschutz oder Widerruf liest sich plausibel, ist aber nicht auf Ihr Unternehmen, Ihre Rechtsform und Ihre tatsächlichen Abläufe geprüft. Wer diese Texte einsetzt, ohne sie prüfen zu lassen, verlagert ein Risiko, das er nicht überblickt.

Praktisch heißt das: Struktur und Rohfassung dürfen aus einem Werkzeug kommen, die Prüfung macht Ihre Rechtsberatung oder ein Anbieter, der dafür einsteht. Dasselbe gilt für Einwilligungen bei Analyse und externen Einbindungen, denn diese hängen davon ab, welche Dienste Ihre Seite tatsächlich lädt.

Wir setzen technisch um, was geprüft wurde, und wir sagen Ihnen vor dem Start, welche Dienste eingebunden sind und wann sie geladen werden.

Kostenvergleich: KI-Baukasten und Agentur

Der Vergleich funktioniert nur, wenn beide Seiten über denselben Zeitraum betrachtet werden. Ein Baukasten kostet wenig am ersten Tag und danach jeden Monat. Ein Projekt bei uns kostet einmal und danach Hosting, Wartung und die Änderungen, die Sie sich vornehmen.

WegAufbauLaufend
KI-Baukastengering, oft im Abonnement enthaltenmonatliche Gebühr an den Anbieter, solange die Seite läuft
Agentur, Firmenwebsiteab 29 €/Monat, Einrichtung zum FestpreisAbonnement inklusive Hosting, Domain, optionale Wartung
Agentur, Onlineshopab 59 €/Monat, Einrichtung zum FestpreisAbonnement inklusive Hosting, optionale Wartung, Pflege von Katalog und Bestellungen

Die Beträge für die Agenturseite sind unsere veröffentlichten Startpreise als Endpreis, also der kleinste sinnvolle Umfang. Für die Baukastenseite nennen wir bewusst keine Zahl, weil die Preismodelle der Anbieter sich unterscheiden und wir keine fremden Tarife wiedergeben, die wir nicht geprüft haben. Rechnen Sie den Monatsbetrag Ihres Anbieters auf drei Jahre hoch und stellen Sie ihn daneben. Was die einzelnen Posten bei uns bewegt, steht ausführlich auf der Seite zu den Kosten einer Website.

Ein Posten fehlt in beiden Spalten und entscheidet oft mehr als der Preis: Ihre Zeit. Ein Entwurf ist schnell erzeugt, die Arbeit danach, Inhalte sammeln, Angaben prüfen, Formulare testen, bleibt in jedem Fall liegen, wenn niemand sie übernimmt.

Wann sich eine Agentur wirklich lohnt

Nicht immer. Wenn Sie eine einzelne Seite für ein befristetes Vorhaben brauchen, ein Projekt testen oder das Budget bei wenigen hundert Euro liegt und die Website nichts weiter tun muss, als zu existieren, ist ein Baukasten die vernünftige Wahl. Das sagen wir Anfragenden auch, bevor sie ein Angebot bekommen.

Eine Agentur lohnt sich, wenn mindestens eines dieser vier Merkmale zutrifft: Die Website soll regelmäßig Anfragen oder Bestellungen bringen. Es gibt Anbindungen an andere Systeme. Sie brauchen einen Ansprechpartner, wenn etwas nicht funktioniert. Oder die Seite existiert bereits und muss umziehen, ohne die vorhandene Sichtbarkeit zu verlieren.

Was wir mitliefern und ein Werkzeug nicht: eine Struktur, die aus Ihrem Geschäft entsteht, geprüfte Angaben statt plausibler Formulierungen, technischen Betrieb mit Sicherungen und Überwachung, und jemanden, der im zweiten Jahr noch erreichbar ist. Was wir nicht zusagen, hier wie überall: eine bestimmte Position in Google.

Schicken Sie uns in drei Sätzen, was die Website leisten soll und ob es bereits eine gibt. Sie bekommen ein Angebot mit Festpreis, Umfang und Termin, oder die Empfehlung, es zunächst selbst zu versuchen.

E-Mail: [email protected]. Telefon: +40 770 129 502. Design Creator Lab, Timișoara, Rumänien.

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